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max' groundhopping
(stand: oktober 2005) |
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eine feststellung lasse ich dem leser von anfang an angedeihen. die monkeys, die diese seite mit inhalt - über dessen güte sich bitte jeder sein eigenes urteil zu fällen hat - füllen, sind kranke menschen. sicherlich nicht physisch; hier ist bei dem ein oder anderen gewiss rapider abfall zu erkennen. nicht nur, dass man so langsam in das alter kommt, in dem das menschliche, vor allem das männliche, haar dem alter zum opfer fällt, oder sich gewisse tendenzen zum graustich ebendieses herausbilden, nein, das aufwachsen in der rauhen umgebung des sauerlandes hinterließ doch auch einige spuren. doch die krankheit ist eher im kopf zu finden. der fußball an sich ist ja eine schöne sache. wenn man sich allerdings darüber gedanken macht, wohin man an einem wochenende fährt, ohne auch nur einen gedanken daran zu verschwenden, wie es wäre nicht zu mindestens einem fußballspiel zu gehen, wird einem sehr schnell klar - und das ist eine gute sache, das klarwerden, - dass man irgendetwas gegen das versinken des geisteszustands in absolute überzeugung der eigenen geisteskraft unternehmen muß, denn wenn man anfängt sich in sachen fußball und betrachten dieses sports für vollkommen ernst zu nehmen und sich als absolut letzte instanz in fragen von taktik, talent und fankultur zu sehen, so ist der schaden, den man sich und anderen zufügt ein irreparabeler. beispiele gibt es genügend, man betrachte nur im fernsehen ein spiel und höre auf den kommentator. ganz schlimme erinnerungen kommen da hoch, sei es bei der wm 2002, der em 2000 oder einigen championsleague-spielen. es gibt also leute, die sich nicht mehr vor augen führen können, was sie mit ihrer ignoranz anderer meinungen und dem absolutismus der eigenen anrichten. aus diesem grunde hab ich mich diesen netten menschen angeschlossen. die reflektion der eigenen unzulänglichkeit, der eigenen verrücktheit wird mit dieser seite bestens dokumentiert und ließt man das selbsterlebte aus eigener sicht, so wird man immer wieder auf den boden der tatsachen zurückgeholt und fühlt sich umso besser, denn fußball ist und bleibt ein spiel, welches sicherlich interessant und spannend sein kann, aber auch quälend und niederschmetternd. seit einem jahr treiben wir nun diesen unsinn; kamen auf gerade mal gut 50 spiele. echte groundhopper erledigen dieses pensum in 2 bis 3 monaten, doch ich denke schon, dass wir unserem interesse entsprechend das beste aus der uns zur verfügung stehenden zeit und den verfügbaren finanziellen mitteln gemacht haben. spiele wie erfurt-nord gg. zwickau oder chur gg. zürich bleiben hängen. aber vor allem sind nun die spiele der sportfreunde unser liebstes kind. die unglaublichkeit des aufstiegs in die zweite bundesliga stellt uns vor neue hearusforderungen. stadien wie die allinaz-arena oder das ostseesation werden besucht, fankulturen von ahlen bis dresden begutachtet und nicht zuletzt sind die sportfreunde mindestens 18 mal im eigenen stadion anzustreffen. dies lässt einem zwar nur wenig zeit andere sitten und gebräuche in der benutzung des runden leders in fernen ländern zu studieren, doch gehören diese zum oben genannten krankheitsbild dazu, wie die kommerzialisierung zum internationalen fußball (confed-cup). wenn ein kind von einem großen fast-food-konzern dazu auserkoren wird, dem schiri die pfeife zu bringen oder der "duff-man of the match" bekanntgegeben wird, wird einem ganz schnell klar, dass fußball ab der 2./3. liga abwärts noch fußball ist und nicht eine randerscheinung der werbung. naja, soviel kritik sollte mir erlaubt werden. um nochmal auf die sache mit der krankheit zurückzukommen. die geistesauswürfe dieser seite sind sicherlich nicht jedermanns geschmack, doch sollte sich jemand hier angepisst fühlen: es steht euch frei, sich bei uns zu melden, sich zu beschweren, kritik (auch unkonstruktive) anzubringen oder uns einfach zu beschimpfen. woll til. doch die einfachste möglichkeit unserem wahnsinn zu entkommen ist es wohl, einfach diese seite nicht zu besuchen. gebt sie nicht ein, sperrt sie in eurer firewall oder geht einfach nicht mehr ins netz... ich möchte gerne mit den worten eines, einigen lesern wohlbekannten, schriftstellers schließen (ich hoffe, der verlag verklagt uns nicht): "es war der anfang einer weiteren typischen cambrigde-saison. die mannschaft hatte ein spiel gewonnen, ein paar unentschieden gespielt, ein paar verloren, aber sie starteten immer so. anfang november sahen meine freunde und ich, wie sie oldham (ein team, in dem nebenbei bemerkt, andy graham, mark ward, roger palmer und martin buchan standen) 2:1 schlugen; sie gelangten in die wohltuende bedeutungslosigkeit des tabellenmittelfeldes, ihrem natürlichen lebensraum, und wir gingen glücklich und vollkommen gerüstet für eine weitere saison der nichtigkeit nach hause. und das war´s dann. zwischen dem 1. oktober und dem 28. april schafften sie nicht, palace daheim, leeds auswärts, huddersfield daheim, portsmouth auswärts, birmiingham und derby daheim, cardiff auswärts, middelsbrough daheim, newcastle auswärts, fulham daheim, shrewsbury auswärts, manchester city daheim, barnsley auswärts, grimsby daheim, blackburn auswärts, swansea und carlisle daheim, charlton und oldham auswärts, chelsea daheim, brighton auswärts, portsmouth daheim, derby auswärts, cardiff und wednesday daheim, huddersfield und palace auswärts, leeds daheim, middelsbrough auswärts, barnsley daheim und grimsby auswärts zu schlagen. einundreißig spiele ohne sieg [...]." "es steckt immer in mir drin, sucht einen weg nach darußen"
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