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besuchten... |
last update 10.02.07
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fortuna sittard - hfc haarlem |
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2:0 (2:0)
jupiler-league (2. liga) 12.01.2007 um 20.00 uhr wagner & partners stadion 2322 zuschauer darunter: olli, max, alex |
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ticket folgt... |
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es ist winter und ab gehts wieder mal nach holland. naja, aus anlass der jährung des erstmaligen atemzuges des enfant terrible planten wir einen streifzug durch unsere nordwestlichen nachbarländer. als strategischer ausgangspunkt sollte uns brüssel (bruxelles) dienen. auf dem weg in die belgische hauptstadt liegt, wie der olli und ich ja letzten winter schon in erfahrung brachten, sittard, das den herren lord und daumantas in der letzten saison unterschlupf gewährte. anzutreffen waren sie dort nun nicht mehr, der eine ging nach oostende und der andere ins nirvana des baltischen fußballs (denke ich mal). jedenfalls stellte sich der alex netterweise als fahrer seines eigenen fahrzeugs zur verfügung und so stießen das geburtstagskind und ich schon auf der a 4 auf seinen ehrentag an. nach den üblichen verwirrspielchen im auslandsverkehr - größtenteils vom olli und mir verursacht ("wir kennen den weg zum stadion") -, fanden wir zu guter letzt das wagner & partners stadion in sittard. leider ließ man uns mal wieder (ingolstadt) nicht im vip-bereich parken und so schockte der alex kurz den parkhaus-bouncer mit einer flucht durch sein heiligtum, doch beruhigte ihn durch kurzfristiges wiederauftauchen...
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der blick - auch durch die kamera - war getrübt
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...so parkten wir abseits des stadions im industriegebiet. der charme von stadien im gewerbepark ist ja doch einigermaßen begrenzt, doch ist man einmal im stadion, hat sich das ja dann doch erledigt, jedenfalls, wenn es so ein stadion wie in sittard ist. haupttribüne mit vip-logen sowie gehobenem gastronomie-bereich und die tribünen steil wie sau (ca. 45 grad oder so). dazu kommt noch das parkhaus unter dem stadion und die vermieteten büros unterhalb der hauptribüne. einziger wermutstropfen ist eigentlich nur der graben zum spielfeld hin, der eine unschöne mauer zur folge hat. ach ja, voll überdacht.
all das ist wohl nur möglich durch das sponsorn der liga durch den biererzeuger und das nicht-absteigen-können aus der zweiten holländischen liga. ja, in der tat, aus der jupiler league kann nur ein verein ausgeschlossen werden, wenn er in ernste finanzielle bedrängnis gerät oder aus eigenem antrieb nicht mehr dabei sein will, ebenso kann ein verein von einer stadt an die andere verkauft werden. geld regiert die (fußball-)welt... |
recht leer...
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eben jenes geld fehlte den sittardern vor einigen jahren. der bei dortmund gechasste bert van marwijk brachte die mannschaft in den 90ern auf vordermann und der verein konnte sich mehr recht als schlecht in der eredivisie etablieren. doch dann folgte herr van marwijk dem lockruf des internationalen fussballs, wechselte den verein und verhinderte, dass der bvb als zweiter deutscher verein die 3 europapokale gewann. ein jahr später sackte der bvb eben diesen trainer ein, den er nun wieder losgeworden ist. |
elfmeter. bezeichnenderweise erst im nachschuss drin.
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nun ja, den fortunen erging es gar nicht gut und sie stiegen ab. die insolvenz und der damit verbundene ausschluss aus der liga wurde durch einen lottogewinn einiger fans verhindert, die diesen zum erhalt des profifußballs in sittard aufwendeten. yeehaa... eigentlich wäre es auch schade, wenn das stadion nur noch als restaurant und bürohaus genutzt würde, obwohl die kapazität doch einigermaßen überdimensioniert ist. 14.000 all-seater. heuer waren anscheinend gut 2.000 zugegen; inklusive der 4 supporter aus haarlem, das gesichert im mittelfeld herumdümpelt. sittard dagegen war vergangene saison letzter und spielt diese saison wieder munter unten mit. so, genug des drumherum, außer natürlich, dass es eine gute verpflegung gab. der olli und ich wurden beim wiederholten bierholen direkt erkannt und prompt ausgestattet. außerdem war die kulinarische ausstattung durchaus angemessen; selbst glühwein gabs, den der olli verköstigte. das einzige problem stellte das erklimmen der tribüne dar, das aufgrund der steilheit 2 minuten dauerte und saugefährlich ist, wenn es wie heute ein wenig nass ist... |
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und nun zum eher unerfreulichen teil des aufenthalts: dem spiel.
vielleicht ist unerfreulich nicht der richtige ausdruck. das spiel war zwar schlecht wie die nacht, doch es bereitete uns durchaus einige freude, denn wer auf situationskomik steht, kam hier voll auf seine kosten. hier hätten selbst der olli, der alex und ich noch für einen kurzeinsatz mitspielen können und wir wären nicht die schlechtesten gewesen. ein rumgestolpere und rumgebolze, ein gegrätsche und gefehlpasse, dass sich die balken bogen. dass hier überhaupt ein tor fiel, denn dafür ist ja immerhin ein zielen notwendig (meistens jedenfalls) grenzte an ein wunder. das erste tor in der 25. minute war auch ein fall für sich und durchaus bezeichnend für das ganze. erstmal wird elfmeter gepfiffen, dann schießt der schütze, so wie wir befürchteten, den torwart an. immerhin gabs dann doch das tor, da kein haarlemer schnell genug schaltete und es stand somit 1:0, denn cornelia nutzte den zweiten versuch.
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ein bisschen karnevalsmusik, so wie wir es von den rheinnahen holländern gewohnt sind und weiter gehts mit dem gewürge, das hier fußball genannt wird.
38. minute 2:0. ich erspare mir einzelheiten...
die zweite halbzeit lief nun und es besserte sich nichts, aber auch gar nichts. jetzt gabs auch keine tore mehr, nur noch eine gelb-rote karte für einen fortunen; einige der wenigen richtigen entscheidungen des schiedrichters an diesem tag. spannend wurde es auch nicht mehr, denn wenn es auf diesem niveau und dieser spielerischen einzelklasse, die sich in beiden teams kaum unterschied, einmal 2:0 steht, hilft auch kein beten mehr.
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der mob tobte
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so endete der erste holland-besuch an diesem wochenende und wir waren einigermaßen zufrieden...
dann gings nach brüssel. auf dem weg dahin blieb dem olli und mir nur noch die notreserve aldibier und dem alex eine kleine katastrophe. irgendwo im nirgendwo, eine größere niederländische oder belgische stadt, endete die autobahn und wir befanden und auf irrwegen im stadtjungel. naja, wir kamen raus und in brüssel wollte uns ein einheimischer zu unserer unterkunft führen. stattdessen mißbrauchte er uns als taxi und er verschwand danach in der fußgängerzone. gegen 23.30 uhr konnten wir dann im irish pub endlich auf ollis geburtstag und den nun sichtlich entspanteren alex anstoßen und zelebrierten den freudentag, wie auch die ankunft in der stadt, die uns zwei tage beherbergen sollte, standesgemäß. der nächste, äußerst entspannte, tag in der hauptstadt des geeinten europas und der haupstadt des zweigespaltenen belgien brachte eine andere geschichte hervor... |
| autor: max |