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besuchten... |
last update 05.11.04
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fc erfurt-nord - fsv zwickau |
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2:0 (1:0)
oberliga nofv süd 30.10.2004 um 14.00 uhr sportplatz an der grubenstraße 197 zuschauer darunter: olli, max |
ticket folgt... |
| olli und ich hatten ja am tag zuvor nach unserer marathonfahrt durch deutschland das spiel in jena erreicht. da wir für den samstag nichts weiters geplant hatten und wir kein höherklassiges spiel in der gegend gefunden hatten, begaben wir uns in die niederungen der oberliga-süd des nordostdeutschen fußballverbandes. dazu mußten wir das stadion an der grubenstraße besuchen. der weg über die erfurter straßen war ein harter. kopfsteinpflaster, schlaglöcher so groß wie mittelgroße stauseen und freilaufende straßenbahnen. gott sei dank gab´s keinen stau. |
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am stadion angekommen fielen uns die unmengen an polizei auf, die sich um das stadion herum postiert hatten. die erklärung dazu gab´s ca. in der 75. min. jedenfalls hatten wir uns diesmal zeitlich sehr gut gehalten und noch eine dreiviertelstunde bis zum spiel. das stadion selber ist recht klein. die angegebenen 4.000 zuschauer müssten sich schon ziemlich quetschen um ein fußballspiel von innerhalb der abzäunung zu sehen. |
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um uns die zeit bis zum anpfiff zu vertreiben frequentierten wir
des öfteren die bier- / würstchenbude. da sah es aus wie an
einer behausung für insekten. ca. 15 bis 20 grün-weiß
gekleidete menschlein mit den knüppeln im gürtel standen wache
und wären sie gelb-schwarz gewesen, man hätte die bude ihren
stock nennen können.
vielleicht lag´s auch an den angenehm niedrigen preisen, die für bier, wurst und "buletten" verlangt wurden. |
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um nochmal die ausgangslage vor dem spiel zu verdeutlichen. der fc erfurt-nord
hatte vor dieser begegnung seit 6 monaten kein spiel mehr gewonnen, außerdem
in dieser saison ganze 2 punkte in 10 spielen geholt und dabei 4 tore
geschossen. der ruhmreiche fsv zwickau schoß ganze 9 tore, holte
dabei allerdings beachtenswerte 8 punkte.
kein vergleich zu den kontrahenten des vorabends. |
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die geschichte des spiels ist recht schnell erzählt: der anfang des spiels war recht zerfahren. beide mannschaften schafften durch fairen kampf den einstieg ins spiel. keine mannschaft erspielte sich eine überlegenheit. das ganze ging dann bis auf einige chancen durch zufälle bis zur pause so weiter. nach der pause wachten die erfurter auf, schafften es nicht ganz aus dem bett, waren aber wacher als die zwickauer. so kam es dann in der 49. min zu einem sehr fragwürdigen elfmeterpfiff. eigentlich war das foul vor dem 16er, außerdem war es kein richtiges foul, jedenfalls nicht elfmeterwürdig.
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trotzdem verwandelte klee sicher zum 1:0 für die nordler. danach wurde es zusehends ruppiger. nach unschönen fouls wurde das spiel dann noch zerfahrener. das zweite tor wurde allerdings ganz nett durch die erfurter herausgespielt. nach eine flanke traf janke in der 73. min zum 2:0 |
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danach kam das was kommen mußte. die zwickauer fans wurden "aktiver". gut 50 machten sich an der umzäunung auf ihrer seite zuschaffen und machten sie dem erdboden gleich. schon kamen die bienchen angeflogen und sorgten nett aber bestimmend für ruhe. das ganze lief doch recht friedlich ab. aber hier sah man auch was einen sogenannten traditionsverein ausmacht. erstens waren gleich viele zwickauer wie erfurter im stadion, zweitens mobilisiert der verein immer einen sogenannten harten kern. |
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zur geschichte des fsv zwickau muß man nämlich einiges sagen. zwickau, damals noch unter dem namen zsg horch zwickau war erster ddr-meister. dazu holten die zwickauer unter gelegentlich wechselnden namen 3 mal den fdgb-pokal, das gegenstück zum dfb-pokal. größter erfolg der zwickauer ist und bleibt vermutlich das erreichen des halbfinals des europapokals der pokalsieger in der saison 1975/76. damals unterlag man dem späteren cup-sieger und supercupgewinner rsc anderlecht. aufgrund von fanauschreitungen in der saison 91/92 mußten die zwickauer alle spile auswärts bestreiten und hatten damals nicht wirklich eine chance in die 2. bundesliga zu gelangen. so blieb die nofv oberliga-süd. |
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der fc erfurt-nord stand immer im
schatten seines großen bruders. unter wechselnden namen spielte erfurt-nord
meist nur den regionalen, sprich landesligamäßigen, fußball.
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der "heim-support". nun ja. allerdings mischten sich auch hierzwischen einige sympatisanten der gäste aus zwiggau. |
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unglaublich aber wahr: ein erfurt-nord-fan. allerdings, wie man sieht: man beschränkt sich eher auf negativ-support. hier in form von hasstiraden auf den nachbar aus der henrik-turk-stadt jena. |
| autor: max |